Voraussetzungen - Training

Wichtig ist es für jeden Neuling sich vor Beginn ausgiebig mit dem
Zughundewesen zu beschäftigen.
Mit Sicherheit ist es nicht damit getan einen Hund vor den Wagen oder
Schlitten zu spannen und zu hoffen, dass alles klappt. Wie bei allen
Sportarten sollte man auf jeden Fall die Erfahrung erfahrener Trainer
nutzen.
Gemachte Fehler können meist nicht mehr korrigiert werden !

Nützen Sie daher unbedingt das Angebot erfahrener Zughundeführer, sowie die
Seminare und Zughundeausbildungen der Zughundevereine
Voraussetzungen
- vor 16-18 Monaten sollte kein Hund ziehen dürfen oder müssen
- Ferner sollte er HD, ED und OCD geröntgt und Tierärztlich
untersucht sein.
Obwohl, wenn man korrekt und vorsichtig mit den Hunden arbeitet, dies selbst
bei Hüftdysplasie eine erfolgreiche Therapie zum Aufbau der Muskulatur sein
kann.
Eine weitere wichtige Voraussetzung für die Zugarbeit ist ein Mindestmass an
Gehorsam und Zeichensicherheit. Zwischen dem Hund und dem Führer sollte ein
gutes Vertrauensverhältnis bestehen, damit der Hundeführer jederzeit in
ungewohnten Situationen auf den oder die Zughunde einwirken kann.
Zu dem sollte man sehr viel Wert auf das passende Geschirr, den Zugwagen oder
Schlitten legen. Mit Sicherheit ist alles in allem kein billiges Hobby,
daher ist es auch sinnvoll sich zuerst sehr ernsthaft damit zu beschäftigen.
Des Weiteren sollten auf jeden Fall das Tierschutzgesetz sowie die
gesetzlichen Strassenverkehrsgesetze und Bestimmungen für so genannte
Hundefuhrwerke eingehalten werden.
Wenig Verständnis haben wir für den einen oder
anderen Eigenbau von Zugwägen und Schlitten, welche viel zu groß und zu
schwer bzw. ungeignet sind und dem Hund
auf längere Sicht wenig Spaß dafür aber eher Schmerzen und gesundheitliche
Schäden bereiten.
Vor allem jedoch sind diese, großen schweren Wägen nicht mit dem
Tierschutzgesetz zu vereinbaren.
( Da dieses auch verbietet, einem Tier derartige Leistungen
und Lasten
abzuverlangen )

Ausbildung - Training