Berner Sennenhunde ,,vom Zabergäu,,
Seit 1998 int. anerkannte u. kontrollierte Zuchtstätte im VDH/F.C.I.
Mitglied im DCBS-,  KBS dem Schweizer Klub für Berner Sennenhunde
sowie
 im IgH dem Institut für ganzheitliche Hundezucht
79312 Landeck / Breisgau-Schwarzwald

Tel.: 0049 (0) 7641-935094 | Handy.: 0049 (0) 1520-1745221
Fax.: 0049-(0) 7641-9529685

 

  Burg-Landeck

26.09.11

Home
Landhaus Rebstock
Gästezimmer
Ausflugsziele
Burg-Landeck

 

____________

E-Mail Adresse


Der Berner
vom
Zabergäu

____________


weitere
Info
über unsere Region

 

Sagen umworbene Burg Landeck
 


 

Wie von fast jeder Burgruine erzählt man sich auch von der Burgruine Landeck die verschiedensten Sagen.

Eine davon handelt von einem wunderschönen Ritterfräulein, das Mitte des 16. Jahrhunderts auf Landeck gelebt haben soll:

Brigitte von Landeck war Ritter Ehrenfried von Sponeck versprochen, der seine schöne Braut von seinen Edelknaben zur Hochzeit abholen ließ. Brigittes Mutter, eine wohltätige Frau, ließ einen ganzen Wagen mit duftenden Broten und anderen Gaben füllen, die während der Fahrt an die Armen verteilt werden sollten. Der geizigen und stolzen Tochter war dies gar nicht recht. "Man soll die faulen Leute nicht so sehr verwöhnen", sagte sie. "Aber Kind", antwortete ihre Mutter, "sei nicht so hart gesinnt. Es ist doch besser, die Untertanen lieben ihre Herrschaft, als dass sie ihr Böses wünschen oder sie gar verfluchen. Deine strenge, oft ungerechte Denkungsart musst du jetzt ablegen, denn dein künftiger Gemahl und Gebieter wird dies nicht dulden, zumal er ein gar mildes Herz haben soll." "Wie Mutter, soll sich mein Gemahl nicht nach mir richten?", ereiferte sich Brigitte. "Er wird bald begriffen haben; denn ich will ihn streng in die Schule nehmen! Und ist er nicht binnen eines Jahres Meister in der Kunst, seinen Willen dem seines Weibes unterzuordnen, so werde ich ihn verlassen und zu dir zurückkommen!" Mit diesen Worten kletterte sie auf ihren Wagen und zog Richtung Sponeck. Leider regnete es an diesem Tag in Strömen und der Zug kam nur langsam vorwärts. Brigittes Ärger wuchs zusehends, und sie befahl, dass an das "Gesindel", das den Wagen folgte, weder Brot noch Wein ausgeteilt werden dürfe.
Eine Weile später kamen sie zwischen Eichstetten und Bötzingen an einem Brunnen vorbei. Brigitte ließ anhalten und rief ihren Dienern zu, sie sollten den schmutzigen Weg mit Brotlaiben pflastern, damit sie trockenen Fußes zum Brunnen gelangen konnte. "Aber Fräulein, bedenket doch - eine solch schwere Sünde!", riefen die Lakaien. "Wer wagt es, meine Wünsche nicht erfüllen zu wollen?", schrie sie zornig. "Ich will andere Zucht unter euch bringen! Schnell, meinen Willen vollführt, sonst wird es euch schlecht ergehen!" Daraufhin taten die Diener wie ihnen geheißen und legten das mitgeführte Brot auf den morastigen Weg. Als die Armen erkannten, wie schändlich die edle Gabe Gottes missbraucht wurde, schrieen sie alle zu Gott, er möge diesen Frevel rächen. Brigitte schritt ungerührt zum Brunnen, beugte sich zweimal hinunter, schöpfte und trank das kühle Wasser aus einem silbernen Becher. Beim dritten Mal wich plötzlich der Boden unter ihren Füßen zurück und die hartherzige Maid stürzte in die Tiefe. In wilder Panik flüchteten die Armen, ohne etwas von den Gaben zu nehmen. Einige Edelknaben hoben die zertretenen Brote auf, kehrten um nach der Burg Landeck und berichteten der Burgherrin von dem schrecklichen Ende ihrer Tochter.


Brigitte aber fand im Grab keine Ruhe. Ihr Geist spukt und rumort seitdem an der Unglücksstelle. Sie erscheint den Vorübergehenden um Mitternacht und auch gegen Mittag und bittet sie kläglich, ihr von dem köstlichen Wasser zu trinken zu geben, da sie fürchterlichen Durst erleide. Oft soll sie auch jämmerlich um Hilfe rufen.

Der Brunnen, der tatsächlich existierte, wurde 1850 zugeschüttet. Der Acker aber, an dem er sich befand, wird von den Einheimischen noch heute der "Britte-Brunnen" genannt und ist im Lagerbuch der Markgrafschaft Hochberg von 1567 als "Braiten Brunnen" aufgeführt.

Chronik

Mitte des 13. Jahrhunderts
Walther I. von Geroldseck erbaut zur Sicherung der Besitzungen des Klosters Schuttern die obere Burg Landeck.

1277
Die Burg geht nach dem Tode Walthers I. in den Besitz seiner Enkel Heinrich und Walther über.

1279
Heinrich gibt den Bau der unteren Burg in Auftrag.

1300
Heinrich verkauft die Burg den Johannitern zu Freiburg, die sie an Ritter Johann Snewelin, damals Bürgermeister der Stadt, weitergeben.

Anfang des 16. Jahrhunderts
Markgraf Christoph von Baden erwirbt die Burg von den Brüdern Antony und Bastian von Landeck.

1525
Während des Bauernkrieges wird die Burg von den Aufständischen eingenommen und niedergebrannt und liegt seitdem in Trümmern.
 

weitere Info über die Burg Landeck

Burgführungen mit dem Burgfräulein Brigitte von Landeck

Brauchtum in Landeck

 

Unser Domizil Gästezimmer

Ausflugsziele in unserer Nähe


- klick auf den Banner -

Home | Landhaus Rebstock | Gästezimmer | Ausflugsziele | Burg-Landeck

Stand: 14.05.10